Unsere nächste Veranstaltung
Der Tukan-Kreis empfiehlt:
   

Samantha Schweblin 
Sieben leere Häuser

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Eine Frau kehrt in ihr ehemaliges Zuhause zurück, um ihre Kinder mitzunehmen, doch die sind verschwunden und stattdessen sieht sie die Eltern ihres Exmanns im Garten tanzen, nackt und kreischend wie wilde Tiere. Ein Mann und seine Tochter durchstreifen die Nachbarschaft, brechen in Häuser ein und stehlen persönliche Gegenstände, und als sie schließlich gefasst werden, eskaliert die Situation in unvorstellbarer Weise. Eine alte Frau wird von ihren Nachbarn auf perfide Weise bedroht – oder hat sie gar keine Nachbarn mehr?
„Sieben leere Häuser“ seziert unsere Ängste und die kollektiven Alpträume unserer Zeit und lässt uns an dem zweifeln, was wir Normalität nennen. Samanta Schweblin führt uns in ihren lakonischen Erzählungen durch sieben bewohnte und doch geisterhaft leere Häuser. Dorthin, wo das Alltägliche von den Schreckensgebilden unserer Fantasie kaum zu unterscheiden ist.
   
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© Inken Sarah Mischke
  Samanta Schweblin wurde 1978 in Buenos Aires geboren. Für ihren Erzählungsband „Die Wahrheit über die Zukunft“ erhielt sie 2008 den Premio Casa de las Américas sowie den Juan-Rulfo-Preis. 2015 erschien ihr erster Roman „Das Gift“ in über zwanzig Ländern. Samanta Schweblin lebt und arbeitet in Berlin.

Moderation: Dr. Eberhard Falcke
Deutsche Lesung: Ines Hollinger



Die Veranstaltung findet in spanischer Sprache mit Simultanübersetzung statt und ist eine Kooperation mit dem Instituto Cervantes München.




Dienstag, 17. Juli 2018 
19.30 Uhr
 
Eintritt frei.
Um Anmeldung wird gebeten.

Instituto Cervantes
Salón de Actos
Alfons-Goppel-Straße 7
80539 München





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