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Unsere nächste Veranstaltung – Lesung & Gespräch zu Ehren des 70. Geburtstags des Autors

Der Tukan-Kreis empfiehlt:

Hans Pleschinski

Bildnis eines Unsichtbaren

Der autobiographische Epochenroman Bildnis eines Unsichtbaren, zuerst 2002 erschienen und im selben Jahr mit dem Tukan-Preis ausgezeichnet, hat bis heute nichts von seiner Intensität verloren. Nun ist er in einer Neuauflage wiederzuentdecken, die den Ausgangspunkt bildet für einen Abend zu Ehren des Romanciers, Essayisten und Kulturhistorikers Hans Pleschinski, der im Mai seinen 70. Geburtstag feiert.

Bildnis eines Unsichtbaren führt in das München der 1970er bis 1990er Jahre und damit zu entscheidenden Lebens- und Bildungsstationen des jungen Hans Pleschinski. Mit ersten Büchern und Erfolgen beginnt seine Karriere als Schriftsteller. Zugleich aber wird die erotische Selbstfindung und Emanzipation durch die mörderischen Tiefschläge der AIDS-Epidemie überschattet. Sein Freund, ein Münchner Galerist, stirbt nach langer Krankheit und aufopferungs- voller Pflege. Dreiundzwanzig Jahre hatte die Beziehung bestanden: Jahre bewegter Liebe und des künstlerischen Austauschs, Jahre voller Glücksmomente und des Übermuts, aber auch der Trauer und der Angst vor dem Tod. Von ihnen erzählt der autobiographische Schlüsselroman elegant und atemlos. Zugleich lassen sich vor seinem Hintergrund auch Schlaglichter auf die Entwicklung und weitere Stationen des vielfältigen Werks von Hans Pleschinski werfen.

Pleschinski - Bildnis eines Unsichtbaren - C.H. Beck Verlag
Hans Pleschinski © Christoph Mukherjee

© Christoph Mukherjee

Hans Pleschinski, geboren 1956, lebt als freier Autor in München. Zuletzt erhielt er u.a. den Hannelore-Greve-Literaturpreis (2006), den Nicolas-Born-Preis (2008) und wurde 2012 zum Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres der Republik Frankreich ernannt. 2014 erhielt er den Literaturpreis der Stadt München und den Niederrheinischen Literaturpreis. 2020 wurde ihm der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung zuerkannt. Hans Pleschinski ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Moderation: Eberhard Falcke

Mittwoch, 24. Juni 2026,
19.30 Uhr
Eintritt: 9 € | ermäßigt 7 € | Jahreskarte 40 €

 
Seidlvilla
Nikolaiplatz 1b
80802 München
Lageplan
 
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